“Georg Kreisler gibt es gar nicht / Kreislers musikalische Stolpersteine”

Präsentation eines crossmedialen Projekts

Am 18. Juli 2012 wäre der Liedermacher, Kabarettist, Opernkomponist, Theaterregisseur und Romanautor Georg Kreisler 90 Jahre alt geworden.
In der Dokumentation „Georg Kreisler gibt es gar nicht“ vermisst der Autor und Regisseur Dominik Wessely das umfangreiche Liederwerk Georg Kreislers ebenso wie dessen verschlungenen Lebenslauf und stellt beide in einen zeitgeschichtlichen Kontext - denn in Kreislers Liedern spiegelt sich ebenso so viel Biografisches wie Historisches. „Ein Leben in Liedern“ könnte das Motto dieses Films deshalb auch lauten; ein Dutzend Kreisler-Lieder aus fünf Jahrzehnten bilden den roten Faden der Erzählung. Neben Kreislers Witwe, der Schauspielerin und Sängerin Barbara Kreisler-Peters berichten auch Eva Menasse, Daniel Kehlmann und Konstantin Wecker von ihren Erlebnissen mit Georg Kreisler und zeichnen so das faszinierende Bild eines vielschichtigen und vielbegabten Künstlers, der vielen Zeit seines Lebens als „schwierig“ galt.
Parallel zur Dokumentation entstand das Internetprojekt „Kreislers musikalische Stolpersteine“, inhaltlich ebenfalls von Dominik Wessely verantwortet, in dem Studierende und Absolventen deutscher und österreichischer Filmhochschulen in höchst unterschiedlichen Kurzfilmen von drei bis fünf Minuten Länge 15 Lieder von Georg Kreisler verfilmt haben.
Die von makido film produzierte Dokumentation „Georg Kreisler gibt es gar nicht“ ist am 27. Februar 2013 um 22 Uhr auf arte zu sehen.
Begrüßung: Dr.Werner Hanak-Lettner, Chefkurator Jüdisches Museum Wien

Mit Unterstützung des Filmfonds Wien. 

Einlass 18:15 Uhr
Eintritt frei