Kurze Geschichte der Bibliothek

Die Bibliothek des Jüdischen Museums besteht heute aus alten Beständen der Israelitischen Kultusgemeinde und aus Eigenerwerbungen. 1992 überließ die Israelitische Kultusgemeinde ihre Bibliothek als permanente Leihgabe dem Jüdischen Museum der Stadt Wien. Sie wurde 1994 als Abteilung des Wiener Jüdischen Museums im ehemaligen Festsaal der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde wiedereröffnet. Seitdem ist die Bibliothek für Besucher öffentlich zugänglich. Im April 2004 schloss sich die Bibliothek dem österreichischen Bibliotheksverbund an. Durch diesen Schritt ist die Recherche in den Bibliotheksbeständen auch über das Internet möglich. Der gesamte Katalog ist unter http://opac.obvsg.at/jmw verfügbar. Eigens für das Jüdische Museum richtete der Bibliotheksverbund die Möglichkeit ein, nach den hebräischen Werken auch in der Originalsprache zu suchen. Die wissenschafliche Arbeit wird zudem durch das Projekt, laufend fachspezifische Artikel aus Zeitschriften und Sammelwerken einzeln in den Katalog aufzunehmen, erleichtert.