„Werner Richard Heymann“ - Eine Matinee mit Elisabeth Trautwein-Heymann

Werner Richard Heymann (1896-1961) – „Ein Freund, ein guter Freund“, „Das gibt’s nur einmal“ - war der erfolgreichste deutsche Filmkomponist vor 1933. Seine Tochter Elisabeth Trautwein-Heymann gibt im Jüdischen Museum Wien Einblicke in sein Leben und Schaffen von der Kindheit in Königsberg über die zwanziger Jahre in Berlin, das Exil in Paris und Hollywood bis zur Nachkriegszeit in München und Salzburg. 
Künstlerisch führte sein Weg von ernster Musik über das literarische Kabarettchanson zum Film, wo er in der Stummfilmära Generalmusikdirektor der UFA war. Ab 1929 entwickelte er u. a. in „Die drei von der Tankstelle“ oder „Der Kongress tanzt“ die neue musikalische Form der Tonfilmoperette. In Hollywood schrieb er die Musik zu über 50 Filmen, davon sechs von Ernst Lubitsch (u. a. „Ninotschka“ und „Sein oder Nichtsein“) und wurde viermal zum Oscar nominiert.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor“.

Eintritt frei