Antisemitismus in Osteuropa. Paul Lendvai im Gespräch mit Christian Ultsch

**Buchpräsentation „Leben eines Grenzgängers“** **Paul Lendvai**, der international renommierte Osteuropa-Experte und Publizist, blickt zurück auf ein aufregendes Leben zwischen Ost und West: Die Jahre der Verfolgung als jüdischer Jugendlicher im Budapest der 1940er Jahre, nur mit Glück entging er der Deportation nach Auschwitz, die Zeit des Berufsverbots und der Internierung als „politisch Unzuverlässiger“ Anfang der 1950er Jahre in Ungarn, die Geschichte seiner aufregenden Flucht 1956 über Prag und Warschau nach Wien sowie das Schreiben unter Pseudonym in den ersten Jahren in Österreich, um seine in Ungarn verbliebene Mutter zu schützen. ![/sites/default/files/old/2216.jpg:right]("Paul Lendvai" "Paul Lendvai") Lendvai schildert seinen beeindruckender Weg zum international bekannten Journalisten und weltweit anerkannten Osteuropa-Experten gespickt mit Anekdoten aus dem Arbeitsalltag eines politischen Journalisten, Ansichten und Einsichten über sein Vaterland Ungarn und seine zweite Heimat Österreich. Geschichte und Geschichten aus der Politik dieser Länder, die Verleumdungskampagnen und Drohungen ungarischer Nationalisten gegen ihn wegen der schonungslosen Analyse in seinem letzten Ungarn-Buch und auch Persönliches und Privates kommen dabei nicht zu kurz. Paul Lendvai im Gespräch mit Christian Ultsch (Die Presse, Leitung Außenpolitik-Redaktion). Eintritt frei _Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 11 1010 Wien_