Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde

![/sites/default/files/old/2085.jpg:left]("" "")**Zehn jüdische Lebensbilder**   Zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Um in ihren Fluchtländern England und Israel Fuß zu fassen, galt es, ihre Muttersprache zu verdrängen, auch zu verheimlichen, denn Deutsch war die Sprache der Täter. So wurde ihnen die Fremde zur neuen Heimat, die alte Heimat zur zweiten Fremde. Christoph W. Bauer ist ihren Lebenswegen bis in die Gegenwart nachgegangen – zehn Porträts, die zu einer Geschichte über Heimat, Entfremdung und Erinnerung zusammenfinden. In bewegenden Bildern erzählen sie von Abschied und Flucht, aber auch vom Leben danach. Das Gespräch mit dem Autor führt **Doron Rabinovici**.     Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde. Zehn jüdische Lebensbilder; ISBN 978-3-7099-7021-8; 220 Seiten, 125 x 205 mm; mit zahlreichen Originalfotografien; ca. EUR 19,90. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haymon Verlag. _Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 11 1010 Wien_