Mitgliederveranstaltungen

Programm Winter/Frühjahr 2012:

Datum Titel
14. Februar Eine Reise durch Zeit und Raum: Führung Schaudepot Jüdisches Museum Wien
15. März Sprechen Sie Esperanto?
19. April Hier wohnt die Saliera – Die Kunstkammer im KHM
06. Mai Studienfahrt ins jüdische Mähren
16.-20. Mai Studienreise ins jüdische Moskau
30. Mai Gustav Klimt: Jüdische Sammler und Mäzene
04. Juni Generalversammlung des Vereins der Freunde & Ausstellungsführung „FREMDE ÜBERALL/FOREIGNERS EVERYWHERE
17. Juni Ein literarischer Stadtspaziergang
28. Juni Führung im Wiener Stadt- und Landesarchiv

 

Eine Reise durch Zeit und Raum: Führung Schaudepot Jüdisches Museum Wien

Dienstag, 14. Februar 2012

/sites/default/files/1491.jpg:leftIm dritten Stock des Jüdischen Museums Wien werden die einzigartigen Sammlungen des Hauses sichtbar. Seit der Wiedereröffnung des sanierten Hauses im Oktober 2011 vermittelt das Schaudepot neue Einblicke in die Schätze, quer durch die Jahrhunderte: Die Sammlung der Israelitischen Kultusgemeinde, die Neuerwerbungen des Museums seit den frühen 1990er Jahren, die angekauften und gestifteten Privatsammlungen Berger, Schlaff und Stern.
Die Kuratorin Dr. Gabriele Kohlbauer nimmt uns auf ihrer Führung durch das Schaudepot mit zu einer Reise durch Zeit und Raum: Durch Wien und durch die Bundesländer, durch Teile der Monarchie bis hin nach Israel. Sie gibt Einblicke in ihr Konzept der Neuaufstellung, präsentiert interessante Sammlerpersönlichkeiten und eine 3D-Animation zerstörter Synagogen Wiens.
 
 
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Sprechen Sie Esperanto?

Donnerstag, 15. März 2012

/sites/default/files/1492.jpg:leftSeit dem sprichwörtlichen Turmbau zu Babel ist die Menschheit auf der Suche nach einer gemeinsamen Sprache. Häufig wird die Schwierigkeit bei der Verständigung als eine wesentliche Ursache für die Uneinigkeit der Völker betrachtet. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte 1887 der jüdisch-polnische Augenarzt Ludwig Zamenhof (1859-1917) die Grundlagen der von ihm entwickelten und heute international verbreiteten Plansprache Esperanto.
HR Mag. Herbert Mayer, Direktor des Esperantomuseums, macht uns bekannt mit der Person von Ludwig Zamenhof und erläutert die historischen Hintergründe, Struktur und Perspektiven der leicht erlernbaren Sprache Esperanto.
 
 
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Hier wohnt die Saliera – Die Kunstkammer im KHM

Donnerstag, 19. April 2012

/sites/default/files/1493.jpg:leftSeit zehn Jahre sind die Räume der weltberühmten Kunstkammer für eine grundlegende Sanierung geschlossen. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen die kostbare Saliera von Cellini, Spitzenleistungen der Skulptur wie die Krumauer Madonna, meisterhafte Bronzestatuetten, filigrane und bizarre Elfenbeinarbeiten, virtuose Steingefäße, aber auch wertvolle Uhren, ausgeklügelte Automaten und Instrumente sowie vieles mehr. Der Kurator Dr. Franz Kirchweger führt uns exklusiv im Vorfeld der Wiedereröffnung der Kunstkammer im Dezember 2012 zu den Kunstkammerobjekten in ihrem derzeitigen, temporären Depot und erläutert die Pläne für ihre Neuaufstellung.
 
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Studienfahrt Jüdisches Mähren

Sonntag, 6. Mai 2012

/sites/default/files/1494.jpg:leftDie Studienfahrt im komfortablen Reisebus führt uns zu drei Orten, die eng mit der Geschichte des jüdischen Mährens verbunden sind. Der Bogen reicht von spätmittelalterlichen Synagogen bis hin zu einer der Architekturikonen der Moderne.
Unsere erste Etappe führt in das malerisch gelegene Mikulov / Nikolsburg, das auf eine lange jüdische Geschichte verweisen kann. Die jüdische Gemeinde wurde 1421 gegründet und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten jüdischen Orte Mährens. Wir besichtigen den beeindruckenden jüdischen Friedhof, das jüdische Viertel mit der auch kunsthistorisch wertvollen Synagoge im Lemberger Stil sowie das pittoreske Stadtzentrum unterhalb der imposanten Dietrichstein-Burg.
Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Boskovice, einem kleinen Ort nördlich von Brno. Hier besichtigen wir die in der UNESCO Kulturwelterbeliste aufgenommene Synagoge, die im Kern auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Dieser wertvolle Bau zeichnet sich vor allem durch einzigartige hebräische Wandinschriften aus dem 18. Jahrhundert im Innenraum aus. In der Synagoge befindet sich eine kleine Ausstellung zur Geschichte der dortigen jüdischen Gemeinde.
Nach einer Kaffeepause fahren wir weiter nach Brno / Brünn. Hier ist geplant, die Villa Tugendhat, ein Kronjuwel moderner Architektur zu besichtigen. Nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe für das jüdische Textilunternehmer-Ehepaar Fritz und Grete Tugendhat in kostbarsten Materialien errichtet, zählte das Haus zur Erbauungszeit 1929/30 zu den teuersten wie auch modernsten Einfamilienhäusern weltweit. Heute ist es Teil des UNESCO Kulturwelterbes und nach jahrelanger Generalsanierung ist die Wiedereröffnung für Ende März 2012 geplant.
 
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Studienreise ins jüdische Moskau

Mittwoch, 16. Mai – Sonntag, 20. Mai 2012

/sites/default/files/1495.jpg:leftDas Highlight in unserem heurigen Vereinsprogramm ist die mehrheitlich gewünschte Studienreise nach Moskau. Jahrhundertelang Residenz russischer Zaren bildet heute die Hauptstadt der Russischen Föderation einen spannenden Schnittpunkt zwischen Asien und Europa. Derzeit befindet sich die russische Gesellschaft im verspäteten Übergang zwischen multi-ethnischem Imperium und nationaler Demokratie. Mit weit mehr als zehn Millionen Einwohnern ist Moskau das pulsierende Zentrum eines Landes im Umbruch, eine Stadt der Superlative und Kontraste auf der Suche nach ihrer Identität.
Diesem faszinierenden Kosmos nähern wir uns in unserer Studienreise aus einer jüdischen Perspektive. Heute leben nach offiziellen Angaben landesweit etwa 265.000 Juden, davon allein in Moskau ca. 100.000. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus entwickelt sich in den vitalen Gemeinden ein lebendiges und öffentlich sichtbares jüdisches Leben, auf dessen Spuren wir uns heften wollen.
 
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Gustav Klimt: Jüdische Sammler und Mäzene

Mittwoch, 30. Mai 2012

/sites/default/files/1496.jpg:leftNiemand dominiert das Feld der österreichischen Kunst vor 1918 so sehr wie der Maler Gustav Klimt. Wer aber waren die Mäzene und Sammler, die Klimts künstlerische Entwicklung begleitet und oft auch erst ermöglicht haben?
Dr. Tobias G. Natter, Direktor des Leopold Museums, beleuchtet die Kreise, in denen Klimt seine Förderer fand. Sie stammten Großteils aus dem jüdischen Großbürgertum Wiens und bildeten eine selbstbewußt-elitäre, zahlenmäßig kleine und eng vernetzte Gruppe. Familien wie Bloch-Bauer, Lederer, Wittgenstein und Zuckerkandl formten mit Gustav Klimt eine „Gemeinschaft der Schaffenden und Genießenden“, deren Zusammenwirken den Kosmos „Wien um 1900“ entscheidend geprägt hat.
 
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Generalversammlung des Vereins der Freunde & Ausstellungsführung FREMDE ÜBERALL/FOREIGNERS EVERYWHERE

Montag, 4. Juni 2012

/sites/default/files/1497.jpg:leftDie Ausstellung FREMDE ÜBERALL / FOREIGNERS EVERY-WHERE im Jüdischen Museum Wien zeigt Arbeiten internationaler zeitgenössischer Kunst aus der Pomeranz Collection. Was hat Eduard und Jana Pomeranz zu Sammlern gemacht? Welche Abenteuerlust hat sie dazu verführt, in kurzer Zeit eine Sammlung mit Arbeiten von außergewöhnlicher Qualität aufzubauen?
Die Ausstellung möchte Antworten auf diese Fragen finden. Ihr Titel ist einem Werk des Künstlerkollektivs Claire Fontaine entlehnt und soll uns daran erinnern, dass Kunst vor allem ein Verweis auf das Anderssein ist, ein Bild des anderen und des Verständnisses der Gesellschaft in Bezug auf Offenheit gegenüber der Welt. Eine Führung mit Mag. Andrea Winklbauer.
 
 
 
 
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Ein literarischer Stadtspaziergang

Sonntag, 17. Juni 2012

/sites/default/files/1498.jpg:leftEr war Wiener Jude und Arzt; Skandalautor und Heroe der Wiener Moderne; befreundet mit Hofmannsthal, Beer-Hofmann und Freud; Inspiration für Hollywood. Seine Werke lenken das Augenmerk auf die psychischen Vorgänge der Figuren und vermitteln ein kritisches Bild der Gesellschaft, die ihre Mitglieder mit ungeschriebenen Verboten und Vorschriften, sexuellen Tabus und Ehrenkodizes herausfordert. Er selbst lebte unkonventionell, war Pazifist, heirate erst nach der Geburt seiner Kinder, um die er sich nach der Trennung von seiner Frau als alleinerziehender Vater kümmerte.
Auf unserem literarischen Stadtspaziergang mit Mag. Wolfgang Jodlbauer nähern wir uns dem Leben und Werk dieses wichtigen Künstlers. Er feiert heuer wie Gustav Klimt seinen 150. Geburtstag. Sein Name? Wenn Sie es nicht bereits wissen: Freunde sehen mehr am Ende dieser Veranstaltungsübersicht.
 
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Führung im Wiener Stadt- und Landesarchiv

Donnerstag, 28. Juni 2012

/sites/default/files/1499.jpg:leftSeit vielen hundert Jahren sind Juden und Jüdinnen in Österreich ansässig. Das Wiener Stadt- und Landesarchiv dokumentiert die Erinnerung an ihre herausragenden Leistungen und Persönlichkeiten. Darüber hinaus ermöglichen die einzigartigen Bestände auch einen Zugang zur Geschichte als kontinuierliche Abfolge unzähliger Einzelschicksale und alltäglicher Geschehnisse.
Die Historikerin Mag. Shoshana Duizend-Jensen beschäftigte sich im Rahmen der Historikerkommission der Republik Österreichs mit jüdischem Vereinsleben und Stiftungen in Österreich, die das Gemeinwesen so umfangreich bereichert haben. Sie gewährt uns einen Blick hinter die für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Archivkulissen und referiert anhand einiger ausgewählter Originaldokumente die lange wie wechselvolle Geschichte der Juden in Österreich.
 
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Der literarische Spaziergang führt uns am 17. Juni auf die Spuren zu Leben und Werk von Arthur Schnitzler (1862-1931).