NEU
MuseumsABC
Zu jedem Buchstaben gibt es einen oder mehrere Begriffe und ein passendes Objekt, von dem auf einem Foto nur ein Ausschnitt zu sehen ist. Von Chanukka zur Hochzeit, von den Speisegesetzen zu Jom Kippur, von Wien nach Israel, vom Antisemitismus zur Staatsgründung, von Verlust bis Neuanfang – viele verschiedene Themenkreise stecken in diesem Vermittlungsprogramm. Je nach Wissensstand und Interesse Ihrer SchülerInnen kann das Programm variiert werden – weniger oder mehr, Basics oder Details. Als Einstieg wollen wir von den jungen BesucherInnen wissen, was sie eigentlich wissen wollen – über Juden und Jüdinnen, über Zeit und Geschichte, über Kunst und Kultur.
(Unter-, Mittel- und Oberstufe)
NEU
Einfach so? So einfach!
Bei diesem Programm entscheiden die SchülerInnen, worüber gesprochen wird. Sie sind eingeladen, mit ihren Handys oder Kameras ein Objekt auszusuchen, das ihnen besonders gut gefällt, und ein zweites, das sie nicht verstehen oder das ihnen nicht gefällt – aus welchen Gründen auch immer. Genau das interessiert uns – warum wurde etwas ausgewählt oder ausgelassen? Warum ist ein Objekt einmal das Negativ- und einmal das Positivobjekt? Jedes Objekt vermittelt Geschichte und erzählt gleichzeitig von Kultur: jüdische Geschichte, Religion und das Museum selbst sind die Themen einer gemeinsamen dialogischen Annäherung. Wir nehmen junge MuseumsbesucherInnen ernst und ihre Interessen und Identitäten zum Ausgangspunkt.
(Unter-, Mittel- und Oberstufe)
NEU
Ok.Dobro.Tamam.Beseder / Objekte und Geschichten aus Wien und der Welt
Bei diesem Programm kommen “neue” Objekte ins Museum. SchülerInnen bringen einen Gegenstand mit, der mit ihnen, ihrer Geschichte, ihrer Gegenwart und ihrer Heimat – in Wien oder anderswo zu tun hat. In Kombination mit den Objekten der Museumssammlung entsteht ein Dialog über das Wandern, das Ankommen, über Identität und Zugehörigkeit. Wir machen Fotos von den mitgebrachten Objekten und schreiben ihre Geschichten auf – zum Nachlesen in der Vermittlungsgalerie auf unserer Website.
(Mittel- und Oberstufe)
NEU
Rast & Ruh. Was man beim Ausruhen alles tun kann
Ein interessantes und kreatives Vermittlungsprogramm zu einem der wohl bekanntesten jüdischen Feiertage – dem wöchentlichen Ruhetag Schabbat. Man hat ja schon einiges gehört: keine Arbeit, kein Licht, kein Handy, nicht Autofahren, keine U-Bahn – stimmt das? Anhand eines Suchspiels, bei dem die SchülerInnen all jene Objekte in den Museumsvitrinen finden sollen, die mit Schabbat zu tun haben, wird zuerst frei assoziiert: Kerzenhalter, Becher, Dosen und Teller sind die „Protagonisten“ unserer Überlegungen, was es mit dem jüdischen Ruhetag auf sich hat. Die Informationen und Details kommen von den VermittlerInnen, eine abschließende Reflexionsrunde führt uns zu den jungen MuseumsbesucherInnen zurück: Was macht man eigentlich beim Ausruhen?
(alle Altersgruppen)
Auf Tuchfühlung
In der Regel ist das Berühren von Museumsobjekten streng verboten. Wir halten uns daran, haben aber eine Auswahl an Dingen und Gegenständen vorbereitet, die angefasst werden müssen! Man soll - ohne hinzuschauen – tasten und raten, was man in der Hand hat: einen Leuchter, eine Kippa, eine Clown-Nase oder einen Apfel? Alle Gegenstände haben mit jüdischen Festen und der Wiener jüdischen Gemeinde zu tun. Nach der “Tuchfühlung” wird im ganzen Museum nach passendem Gegenständen in den Vitrinen gesucht. Tasten, Sehen, Schauen und Verstehen: viel Information und Geschichte in kleinen Dingen.
(Volksschule, Unterstufe)
Best crown in town
Ein Judaica-Contest für sehr junge BesucherInnen. Die „Hauptrolle“ spielt die Tora-Rolle und ihr prächtiger Schmuck. Ideal in Kombination mit einer Führung in der Synagoge. Im Museum werden neue Tora-Kronen entworfen.
(Volksschule)
Nachts im Museum. Celina’s Stories
Gemeinsam erfinden wir (am Tag) coole Geschichte über die Museums-Objekte und was sie in der Nacht im Museum anstellen: Chanukka-Leuchter veranstalten eine Party, Pesach-Geschirr sucht sich neue Vitrinen, Besamim-Dosen für Schabbat tanzen Tango und eine Tora-Krone bricht sogar aus dem Museum aus. Dieses coole Programm kann auch gemeinsam mit der Museumspuppe Celina gebucht werden. Weil sie im Museum wohnt, weiß sie einfach ALLES über die Objekte!
(Volksschule und Unterstufe)
Wie feiern Sie?
Ein amüsantes Vermittlungsprogramm zu den Festen im Jahreskreis, das zeigt, dass manches anders ist, als man denkt.
(Unter-, Mittel- und Oberstufe)
Von Anfang bis Ende
Das bekannte Angebot zum jüdischen Lebenslauf im neu gestalteten Atelier. Hier kommen Museums- und Alltagsobjekte gemeinsam zu Wort, SchülerInnen gestalten den Raum immer wieder neu, Vermittlung macht Ausstellung.
(Unter-, Mittel- und Oberstufe)
New collection
Sehen. Suchen. Finden. Eine Rallye mit Dingen und Objekten, wenn man alles sehen will und wenig Zeit hat oder wenn man von allem ein bisschen sehen will.
(alle Altersgruppen)
Museum buchstabieren
Anhand von Begriffen, die direkt auf den Objekten gefunden werden müssen, geht es um jüdische Geschichte und Kultur, um Feste und Feiern, um Vergangenheit und Gegenwart, um Zeit und Erinnerung – um das Museum selbst.
(Mittel- und Oberstufe)
Durch die Geschichte
Ein Spaziergang durch das ganze Haus ist gleichzeitig ein historischer Rundgang durch das jüdische Wien. Anhand von Fotos suchen junge BesucherInnen nach der Geschichte dieser Stadt. Was war? Was bleibt? Was ist ausgestellt?
(Oberstufe)
Things/Objects/Stories
Die berühmte Kunstinstallation „Remembrance/Renewal“ von Nancy Spero ist erstmals Ausgangspunkt für ein Vermittlungsprogramm mit historischem Schwerpunkt. Die von der Künstlerin verwendeten Figuren und ihre Biographien werden von den SchülerInnen genutzt, um sich an jüdische Geschichte anzunähern. Dieses Vermittlungsangebot geht auch der Frage nach, was das Museum ausmacht und was es aus den Menschen und den Dingen macht, wenn es sie ausstellt?
(Oberstufe)
Kurt und Ilse
1938 – 1945. (Über-)Leben in Wien. Tagebucheinträge und Notizen. Annäherung an Geschichte.
(Mittel-, Oberstufe)
Lilly
Eine Schachtel voller Dinge und eine Geschichte von Überleben und Erinnern. Das Atrium als neuer Standort der Schachtel führt uns zu einer Diskussion über die Frage der Ausstellbarkeit von Erinnerung.
(Mittel-, Oberstufe)
Was suchen Sie? Was sehen Sie?
Margit Dobronyis Foto-Familie erlaubt einen intimen Blick auf Geschichte und Gegenwart der Wiener jüdischen Gemeinde. Die auf ihren Bilden dargestellten Personen werden in diesem Programm zu fiktiven Museumsbesuchern: SchülerInnen übernehmen ihre Rolle und suchen für sie ein Lieblingsstück in den Ausstellungen. So gelingt eine Annäherung an Alltag und Fest, Gegenwart und Vergangenheit, Geschichte und Gedächtnis und an die Institution (jüdisches) Museum.
(Mittel-, Unter- und Oberstufe)
Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
1010 Wien






