Museum Judenplatz

Jüdisches Wien im Mittelalter

Im Mittelalter war Wien Heimat einer blühenden jüdischen Gemeinde, die zu den größten und bedeutendsten in Europa zählte. Hier lehrten und wirkten berühmte Rabbiner und machten Wien zu einem Zentrum jüdischen Wissens. All dies fand 1420/21 durch die Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden ein abruptes Ende. Die 1995 unter dem Judenplatz ausgegrabenen Überreste der damals zerstörten Synagoge geben ein beredtes Zeugnis vom Gemeindeleben und dessen Vernichtung. In den unterirdischen Museumsräumlichkeiten sind das Fundament der Synagoge und ausgewählte Grabungsfunde zu sehen. Ein computeranimierter Spaziergang vermittelt einen Eindruck von der Judenstadt und der Synagoge im frühen 15. Jahrhundert.

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© Jüdisches Museum Wien