Angebote für Schulklassen

Hast Du meine Alpen gesehen?

Glas, Flasche, Kuh und Co - unterwegs in den Alpen (Volksschule)

Ein Glas, eine Flasche, eine Kuh und andere Ausstellungsobjekte sind die Protagonisten einer Geschichte in den Bergen und in der Ausstellung. Hauptthema ist das Wasser und was man damit machen kann: trinken, darin baden oder Milch kühlen. Wenn es viel Wasser gibt, kann man sogar Strom draus machen. Die jungen Ausstellungsbesucher begleiten die handelnden "Objekte" durch die Alpen, malen einzelne Szenen nach und erfinden neue. Auf los geht's los!

Unterwegs für Viktoria Blitz (Unterstufe)

Viktoria Blitz ist eine total gestresste jüdische Journalistin aus New York. Sie hat keine Zeit für nichts, nicht mal im Central Park zu joggen geht sich aus. Aber sie interessiert sich für die Berge, besonders für die Alpen. Wegen der Luft und der Landschaft und der jüdischen Geschichten, die es in den Alpen bestimmt auch gibt. Weil sie selbst keine Zeit hat, schickt sie einige AgentInnen in die Berge. Die recherchieren, machen Interviews und schicken ihre Infos immer sofort an Viktoria Blitz, die daraus eine Reportage macht.

Hast du meine Alpen gesehen? Ja und zwar... (Mittel- und Oberstufe)

"Wenn ich vor Gott stehen werde, wird der Ewige mich fragen: Hast du meine Alpen gesehen?", soll der Begründer der jüdischen Neo-Orthodoxie, Samson Raphael Hirsch, in den 1880er Jahren gesagt haben, bevor er die Schweiz besuchte.

Mit dieser Frage ausgestattet begeben sich die BesucherInnen auf die Suche nach einem ganz bestimmten Stück Berg, nach einem besonderen Thema, einer wichtigen Geschichte, einer Kuriosität oder einem Abenteuer. Sie sammeln Infos und erzählen dann von Sommerfrische und Alpinismus, von Heimat und Grenzüberschreitungen, von Tradition und neuen Erfahrungen, von Integration und jüdischer Neubesinnung. Sie treffen jüdische Bergsteiger und Sammler, Pioniere des Skisports und des Tourismus, Badeärzte, Forscher und Künstler. Konfrontiert mit Ausgrenzung und Antisemitismus haben viele von ihnen Europa verlassen müssen.

Products replaced. Eine andere Art durch die Alpen zu gehen. (Mittel- und Oberstufe)

Warum machen Rabbiner Urlaub in den Bergen? Wer erfand den modernen Schi-Tourismus am Arlberg? Was macht die Sommerfrische in Altaussee so erfrischend? Wie verliefen Fluchtwege über die Alpen während der Nazizeit? Warum durften Juden 1938 keine Trachten mehr tragen?

Die jungen AusstellungsbesucherInnen sollen zunächst ein modernes Produkt suchen, das wir in der Ausstellung "versteckt" haben. Dieser Gegenstand - von der Schibrille bis zum Kletterseil, von der koscheren Zahnpasta bis zum Mineralwasser - führt sie zu bestimmten Themen und natürlich Objekten der Ausstellung. Für ein solches sollen sich die SchülerInnen eine kreative Werbung einfallen lassen, ohne dabei die historische Zeit, in der das "Produkt" eine Rolle spielt, zu verlassen.

Fritz Schwarz-Waldegg

Fritz Schwarz-Waldegg schreibt

Fritz Schwarz-Waldegg (1889-1942) zählt zu den Pionieren der expressionistischen Malerei Österreichs nach 1918. Im Bann der Neukunstgruppe um Egon Schiele und Oskar Kokoschka sahen viele junge Wiener Maler in der dynamischen Ausdruckskunst eine adäquate künstlerische Reaktion auf die turbulente Zeit rund um das Ende des Ersten Weltkriegs. Ihre Plattform war die Künstlervereinigung "Hagenbund". Nach dem "Anschluss" 1938 aus seinem Atelier vertrieben, arbeitete Schwarz-Waldegg bis zu seiner Deportation und Ermordung 1942 im Untergrund. Die Ausstellung des Jüdischen Museums ist die erste Retrospektive dieses weitgehend vergessenen, bedeutenden Wiener Malers der Zwischenkriegszeit.

Das Vermittlungsprogramm "Fritz Schwarz-Waldegg schreibt" lädt SchülerInnen ab 14 Jahren ein, zu bestimmten Lebensabschnitten des Künstlers Tagebucheinträge zu schreiben. Die jungen AusstellungsbesucherInnen lassen sich von Fotos, die den Künstler darstellen, und von ausgestellten Werken inspirieren: Eine Biografie neu erfinden.