Kuratorenführung durch die Ausstellung „Ernst Toch. Das Leben als geografische Fuge.“

Donnerstag, 07.10.2010,
Veranstalter: Verein der Freunde
Ort: Palais Eskeles

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Ernst Toch. Das Leben als geografische Fuge."

Der 1887 in Wien geborene Komponist Ernst Toch war neben Paul Hindemith ein Hauptvertreter des musikalischen Pendants zur Neuen Sachlichkeit. Fand in der Zwischenkriegszeit kaum ein Festival von zeitgenössischer Musik ohne Werke von Toch statt, bezeichnete sich der vielfach ausgezeichnete Künstler nach 1945 selbst "als der weltweit am meisten vergessene Komponist".
Auch um dieses Diktum energisch zu entkräften, widmet sich das Jüdische Museum in seiner Reihe "Musik des Aufbruchs" dem Leben und Werk von Ernst Toch.

In der kenntnisreichen Führung präsentieren die Ausstellungskuratoren Michael Haas und Dr. Werner Hanak-Lettner die wichtigsten biografischen Stationen des Künstlers. Sie lassen uns Ernst Tochs künstlerische Entwicklung nachvollziehen, der sich etwa in seinem symphonischen Schaffen intensiv mit seinem Judentum auseinander gesetzt hat.

Nur für Mitglieder im Verein der Freunde.
Neue Mitglieder herzlich willkommen.

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