Museum Judenplatz

Schoa-Dokumentation

Im Untergeschoss des Museums befinden sich Computerterminals, die es ermöglichen, die 65.000 Namen der während der NS-Herrschaft ermordeten österreichischen Juden zu recherchieren. Die Datenbank enthält Namen, Geburts- und Sterbedaten sowie die Todesorte. Sie wurde vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung erarbeitet und stellt ganz im Sinne der jüdischen Tradition ein elektronisches Memorbuch dar, das auf ewige Zeiten an die Opfer der Schoa erinnern soll. Diese Datenbank kann auch über die Homepage des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands aufgerufen werden. Gleichzeitig ist es möglich, sich an den Computerarbeitsplätzen über die Grundlagen und historischen Fakten zu informieren, die zu diesem geplanten Genozid führten. Diese Datenbank und die Hintergrundinformationen sind die eindrücklichsten Erklärungen zum „Mahnmal für die Opfer der Schoa“ von Rachel Whiteread, welches sich am geschichtsträchtigen Judenplatz vor den Toren des Museums befindet.

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© Jüdisches Museum Wien