Palais Eskeles
Jüdisches Wien - Eine Annäherung in 21 Hologrammen
Vom Getto bis zum Riesenrad
Einen außergewöhnlichen Weg geht die historische Ausstellung des Museums. Keine realen Gegenstände in Vitrinen, sondern Hologramme erzählen in 21 Stationen die komplexe Wiener jüdische Geschichte: von der mittelalterlichen Gemeinde bis zur ersten Vertreibung, vom Getto bis zur Integration in die bürgerliche Gesellschaft, von der Schoa bis zur Gegenwart. 21 Glasplatten speichern Ausgrabungsstücke und Synagogenmodelle, Ritualobjekte und Alltagsgegenstände, Kleider und Möbel, Bilder und Filme, Büsten, das Riesenrad und vieles mehr – dreidimensional, aber nicht greifbar. Je nach Blickpunkt des Betrachters tauchen die Objekte auf und verschwinden wieder – so wie sich die Vergangenheit selbst dem Zugriff entzieht.
Die Wechselausstellungen in dieser Etage beleuchten politische, soziale, kulturelle und wissenschaftliche Aspekte der Beziehungsgeschichte zwischen jüdischen und nichtjüdischen ÖsterreicherInnen. Die jüdische Geschichte Wiens erscheint nicht als isoliertes Phänomen, sondern als integraler Bestandteil der Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner.
Kuratorin: Felicitas Heimann-Jelinek

