Aktuelle Presseinformationen

Danielle Spera tritt am 1. Juli ihr Amt als Direktorin des Jüdischen Museums an

Sie wurde Ende November im Zuge eines Auswahlverfahrens zur Leiterin des Museums designiert.

Curriculum Vitae Dr. Danielle Spera

Danielle Spera wurde am 10.8.1957 in Wien geboren. Nach ihrer Schulausbildung studierte sie Publizistik/Kommunikationswissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität Wien und promovierte 1983 zur Dr.phil. mit dem Dissertationsthema: „Die Wahlpropaganda der Sozialdemokraten in der Ersten Republik“. Bereits während des Studiums 1978 begann sie ihre journalistische Tätigkeit im ORF, zunächst als Redakteurin im Außenpolitik-Ressort der Zeit im Bild, dann als redaktionelle Mitarbeiterin in der TV-Wochenschau. Hier arbeitete sie vor allem als Reporterin in Griechenland, Zypern, der Türkei und in Mittelamerika. 1987/88 war sie am Höhepunkt der Waldheim-Affäre Korrespondentin im ORF-Büro Washington für TV und Hörfunk und stieg zur stv. Leiterin des ORF-Büros Washington auf. 1988 begann Danielle Spera neben ihrer Tätigkeit als ORF-Reporterin bei zahlreichen Auslandseinsätzen u. a. im Nahen Osten und Asien auch als Moderatorin der Zeit im Bild 1 und der Zeit im Bild 2 sowie der Magazine „Brennpunkt“ und „Weltjournal“. Im November 2009 wurde sie zur Direktorin des Jüdischen Museums Wien mit Amtsantritt 1. Juli 2010 bestellt, Ende der ORF-Tätigkeit Mitte Juni 2010.

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit war Danielle Spera ab 1985 Redakteurssprecherin und ab 1999 Fernsehredakteursrätin im ORF und von 1990 bis 2002 Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik der Universität Wien. Seit 2000 ist sie Autorin bei der jüdischen Zeitschrift „NU“ und seit 2004 führt sie eine eigene Gesprächsreihe mit berühmten österreichischen und internationalen KünstlerInnen im Stadttheater Walfischgasse. Zusätzlich machte sich Danielle Spera einen Namen als Laudatorin bei Ehrungen verschiedener KünstlerInnen (z.B. Arik Brauer, Anita Ammersfeld), als Eröffnungs- und Festrednerin bei zahlreichen Kunst- und Kulturereignissen und als Moderations-Coach und -Trainer diverser Persönlichkeiten.

Sie publizierte zahlreiche Texte für Künstlerkataloge sowie 1999 und 2005 Bücher über Hermann Nitsch („Leben und Arbeit“) und gestaltete Hörbücher aus Texten von Mira Lobe. Spera wurde1991 und 2007 mit dem ROMY-Fernsehpreis ausgezeichnet. Sie ist verheiratet mit dem Psychoanalytiker Mag. Martin Engelberg und hat drei Kinder.


LINKS

www.wien.gv.at/rk/msg/2009/1130/014.html
http://derstandard.at/1277337039616/Juedisches-Museum-Wir-arbeiten-nicht-mehr-konkurrenzlos
http://diepresse.com/home/kultur/kunst/577625/index.do?from=suche.intern.portal
http://kurier.at/kultur/2012203.php

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