„Advokaten 1938. Das Schicksal der in den Jahren 1938 bis 1945 verfolgten österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte“

Buchpräsentation

Der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 bedeutete für viele österreichische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte das Ende ihrer beruflichen Tätigkeit. Am 13. März 1938 waren in die Liste der Rechtsanwaltskammer in Wien 2.541 Anwälte eingetragen, am 31. Dezember 1938 waren es nur mehr 771.
Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Österreichischen Anwaltschaft unter der NS-Herrschaft aus dem Blickwinkel der persönlichen Schicksale der verfolgten und entrechteten österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Es ist zugleich Gedenkschrift und kritische Auseinandersetzung mit der österreichischen Anwaltsgeschichte 1938–1945.

Präsentation: Dr. Alix Frank-Thomasser, Obfrau Verein zur Erforschung der anwaltlichen Berufsgeschichte der zwischen 1938 und 1945 diskreditierten Mitglieder der österreichischen Rechtsanwaltskammern.

Eintritt frei
Einlass 18:15 Uhr

Aus Platzgründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Für die Teilnahme ist daher eine bestätigte Anmeldung unter E-Mail: fallmann@oerak.at oder Tel.: 01 535 12 75 - 20 erforderlich.