Buchpräsentation: „Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh“

Anlässlich Marko M. Feingolds 99. Geburtstags erscheint seine Biografie in einer Neuauflage. Seine Lebenserinnerungen sind geprägt von Gegensätzen und zeigen Wendungen und Brüche in einem von Nationalsozialismus und Holocaust bestimmten Leben. Der Rückblick auf sein Leben ist jedoch niemals sentimental oder anklagend, und trotz des Erlittenen liegt darin viel Humor und Unbeschwertheit. ![/sites/default/files/old/1829.jpg:left]("" "")1913 in Neusohl (heute Slowakei) geboren, verbrachte Feingold seine Kindheit und Jugend in Wien. Die Tätigkeit als Handelsangestellter im faschistischen Italien der dreißiger Jahre, die vergebliche Flucht vor den Nationalsozalisten nach Prag und die Verhaftung im Jahr 1938 prägen seine frühen Lebensjahre. Er überlebt die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Nach der Befreiung durch die Alliierten verschlägt es Feingold nach Salzburg. Seit 1977 leitet er die Israelitische Kultusgemeinde der Stadt Salzburg und engagiert sich gegen das Vergessen. Marko M. Feingold wird aus seinem Buch lesen und Einblicke in sein Leben ermöglichen.           Eintritt frei _Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 11 1010 Wien_

Add to My Calendar