Kosher for… Essen und Tradition im Judentum

Essen ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Kultur - geprägt von lokalen Bedingungen, interkulturellen Entwicklungen, historischen Umständen, religiösen sowie säkularen Traditionen und Gewohnheiten. Hatte Noah auch Schweine auf der Arche? Hat jeder jüdische Haushalt zwei Küchen? Was ist in der Mazza enthalten und wie kommt man vom mittelalterlichen Fleischhof ins Kaffeehaus? Ausgehend von acht Fragen blickt die Ausstellung „Kosher for…“ auf die historischen, kulturellen, religiösen und sozialen Dimensionen des vielschichtigen Begriffs „koscher“ in Wien und der Welt. Zahlreiche Speisen und Rezepte bieten eine kulinarische Beilage. Die präsentierten Objekte und die Geschichten, die sie uns erzählen, sind Zutaten, die Ausstellung das Gericht, das BesucherInnen konsumieren und genießen können. Auf diesem Weg wird das entwickelte Narrativ zum kulturhistorischen Kochbuch.
Also: „Be´Teavon“ (= hebr.), „Es gezunderheyt“ (= Jiddisch) oder Guten Appetit!

Kuratoren: Michal Typolt-Meczes, Hannes Etzlstorfer, Dan Fischman