Tales of 2 Cities

Sowohl das Jüdische Museum in Wien als auch die Menschenrechtsgesellschaft „Memorial“ in Moskau verfügen über einen vielfältigen Schatz an Objekten, die wichtige Dokumente zur Geschichte – nur zu oft einer Geschichte der Repression und Marginalisierung – darstellen. Die Gesellschaft „Memorial“ wurde im Jahr 1990 in Moskau ins Leben gerufen; ihr Archiv beinhaltet Bestände, die von politischen Repressionen und Menschenrechtsverletzungen in der Sowjetunion Zeugnis ablegen. Beide Institutionen eint bei all ihrer Verschiedenheit die Funktion eines zentralen Ortes der Dokumentation und der Vergegenwärtigung von Geschichte.

Für „Tales of 2 Cities“ wurden sechs KünstlerInnen aus Wien und Moskau mit einer Auswahl an Objekten aus beiden Sammlungen und deren Geschichten konfrontiert, um daraus neue Arbeiten/Objekte zu schaffen, die einerseits die Geschichte und Geschichten dieser Museumsbestände künstlerisch reflektieren, andererseits aber wieder neue Geschichten erschaffen.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museum Wien, des Österreichischen Kulturforum Moskau und Memorial Moskau

KünstlerInnen:
Olga Jitlina
Zenita Komad and the Unity Operators
Ekaterina Shapiro-Obermair
Haim Sokol
Hans Weigand
Alisa Yoffe

KuratorInnen: Astrid Peterle, Natalia Petrova, Simon Mraz
Grafik: Fuhrer

© Vera Undritz