Internationaler Holocaust-Gedenktag

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Am frühen Nachmittag dieses Tages fanden die sowjetischen Soldaten in Birkenau etwa 5.800 völlig entkräftete Häftlinge, eine Million Kleider, sieben Tonnen Menschenhaar und 45.000 Paar Schuhe, die von den KZ-Wächtern zurückgelassen worden waren. 2005 wurde dieser Tag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt. Mit der Befreiung endete die systematische Ermordung der Juden in Auschwitz-Birkenau, nicht aber der Leidensweg der jüdischen Überlebenden. ![/sites/default/files/old/2039.jpg:right]("Foto: Henry Ries, © The New York Times/DHM" "")Das Wiener Rothschild-Spital am Währinger Gürtel wurde zum provisorischen Flüchtlingslager und zum Zentrum des jüdischen Lebens zwischen Warten und Hoffen auf einen Neuanfang. Ein schlechter Wartesaal, den die DPs, Displaced Persons – wie die Flüchtlinge genannt wurden, so schnell wie möglich verlassen wollten – in Richtung USA oder nach Palästina/Israel. Wir nehmen den Internationalen Holocaust-Gedenktag zum Anlass, Sie zu einer **kostenlosen deutschsprachigen Führung** einzuladen: ausgehend von der Ausstellung „Wartesaal der Hoffnung“ über das Rothschild-Spital stellen wir Ihnen ausgewählte Objekte und Geschichten im Museum vor, die an das größte Verbrechen des 20. Jahrhunderts erinnern. _Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 11 1010 Wien_