Verleihung des Donauland-Sachbuchpreises an Robert Menasse

Der Schriftsteller Dr. Robert Menasse wird mit dem diesjährigen Donauland-Sachbuchpreis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Mit Robert Menasse ehrt das Kuratorium des Stiftungsfonds das Werk eines überzeugten Demokraten und eines europäischen Autors, der mit seinen Beiträgen kontinuierlich den kulturellen und politischen Diskurs bereichert.“ ![/sites/default/files/old/2016.jpg:right](" Robert Menasse ©Michèle Pauty | Zsolnay Verlag" "") **Dr. Robert Menasse** wurde 1954 in Wien geboren und studierte in seiner Heimatstadt sowie in Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft. Er lebt zumeist in Wien und im Waldviertel. Menasse wurde u.a. mit dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis, Friedrich-Hölderlin-Preis und dem Josef-Breitbach-Preis ausgezeichnet. Der Schriftsteller verfasste u.a. die Sachbücher _Erklär mir Österreich. Essays zur österreichischen Geschichte_ (2000), _Das war Österreich. Gesammelte Essays zum Land ohne Eigenschaften_ (2005), _Die Zerstörung der Welt als Wille und Vorstellung. Frankfurter Poetik-vorlesungen_ (2006), _Permanente Revolution der Begriffe, Vorträge zum Begriff der Abklärung_ (2009), _Der Europäische Landbote: Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss_ (2012). Der Donauland Sachbuchpreis wurde erstmalig 1975 vergeben. Seitdem werden jährlich herausragende, deutschsprachige Sachbuchautoren ausgezeichnet, die den Preis für ihr jeweiliges Gesamtwerk erhalten. Zu den Preisträgern zählen z.B.: Konrad Lorenz, Hugo Portisch, Erwin Ringel, Bruno Kreisky, Hans Hass und Ruth Klüger. Die Laudatio hält der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Moderation: Ernst A. Grandits Eintritt Frei **Einlass nur mit Anmeldung unter events@jmw.at möglich.** Einlass 19:30 Uhr     _Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse 11 1010 Wien_

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