Folge 15: Artist Taks Special: Lenore Cohen
Im Podcast spricht Lenore über ihre Arbeit und ihre Installation „By any other Name ...“, in der sie sich mit der Amerikanisierung syrisch/arabischer Namen auseinandersetzt – und damit, wie Identität sich verändert, anpasst oder langsam aus dem kollektiven Gedächtnis verschwindet.
Ein Gespräch über Hautfarben, Zuschreibungen und die Frage, wie wir gesehen werden – und wie wir gesehen werden wollen.
Letzte Gelegenheit, die Ausstellung im Jüdischen Museum Wien zu besuchen – nur noch bis 26.04.2026
Folge 14: Artist Talks Special: Sheri Avraham
In der aktuellen Episode von „Geschichte(n) aus dem Museum“ erwartet euch ein spannender Artist Talk mit der Künstlerin Sheri Avraham. Sie ist Teil der Ausstellung „Schwarze Juden, weiße Juden – Über Hautfarben und Vorurteile“, die aktuell im Jüdisches Museum Wien zu sehen ist.
In dieser Folge gibt Sheri persönliche Einblicke in ihre Arbeiten, spricht über ihre Geschichte und darüber, wie Identität, Hautfarbe und gesellschaftliche Wahrnehmung ihre Kunst prägen. Eine intensive und zugleich sehr persönliche Begegnung, die neue Perspektiven eröffnet.
Artist Talks Special
Anlässlich des Black History Month 2026 startet unser Podcast „Geschichte(n) aus dem Museum“ mit einer besonderen, vertiefenden Episode ins neue Jahr. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Schwarze Juden. Weiße Juden? Über Hautfarben und Vorurteile“, die sich mit Zuschreibungen, Sichtbarkeit und Vielfalt innerhalb jüdischer Lebensrealitäten auseinandersetzt.
Zu Beginn geben Direktorin Barbara Staudinger und Chefkurator Hannes Sulzenbacher Einblick in die Idee hinter der Ausstellung: Wie sind Vorstellungen von „jüdischem Aussehen“ historisch entstanden? Warum halten sich bestimmte Bilder und Stereotype so hartnäckig? Und welche Rolle kann ein Museum dabei spielen, vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen?
Im Anschluss folgen zwei Artist Talks: Der US-amerikanische Künstler Aaron Silver spricht mit Kurator Tom Juncker über seine Arbeit „Black Lives Matter“ und über Kunst als Ausdruck von Haltung, Erinnerung und Solidarität. Danach gibt Ella Cooper Einblick in ihre künstlerische Praxis. Als schwarze Frau und Jüdin thematisiert sie in ihren Werken Mehrfachzugehörigkeit, Selbstwahrnehmung und gesellschaftliche Projektionen.
Diese längere Episode verbindet kuratorische Hintergründe mit persönlichen künstlerischen Stimmen – und lädt dazu ein, über Hautfarben, Vorurteile und Identität neu nachzudenken.
