Vermittlungsangebote
für Schulklassen


Wir bieten für Schulklassen passende Vermittlungsangebote zu allen Themen rund um das Judentum an - egal ob vor Ort im Museum als Workshop oder online als "Zoominar".
 

Workshops vor Ort im Museum


Sie suchen nach Themen für einen Lehrausgang mit Ihren Schülerinnen und Schüler? Unsere auf die verschiedenen Altersgruppen abgestimmten Vermittlungsangebote liefern Antworten auf (fast) alle Fragen!


Von Festen und Feiern

Alles und ein bisschen mehr über jüdische Religion, Tradition und Brauchtum.


:
© Sebastian Gansrigler
:
© Sonja Bachmayer

Von Geschichte(n) und Kultur

Alles über den Einfluss von Jüdinnen und Juden auf "Unsere Stadt!" in den vergangenen 800 Jahren.



Holocaust Education

Die Erinnerung an die Jahre 1938 bis 1945 ist wichtig und mit zahlreichen Objekten gelingt eine persönliche Annäherung an Menschen, nicht an Opfer.


:
© Sonja Bachmayer
:
© Sebastian Gansrigler

Überblick

Das große Ganze oder ein kleines Detail? Sie wünschen, wir spielen!


Aktuelle Wechselausstellungen



100 Missverständnisse


Ja oder nein oder was?
Die Ausstellung spannt einen breiten Bogen über „jüdische“ Missverständnisse, die viel über uns selbst aussagen und wie wir die Welt sehen. Sehen wir sie so, wie sie ist oder so, wie wir denken, dass sie sei oder wie wir sie haben wollen? Von den 100 missverstandenen oder missverständlichen Themen und Objekten haben wir (nur) 15 ausgewählt, anhand derer wir (junge) Ausstellungsbesucher:innen zunächst allein durch die Ausstellung schicken. Sie werden von Fragen durch die Ausstellung begleitet, für die es eine oder keine oder mehrere Antworten gibt. Gemeinsam hanteln und reden wir uns von Objekt zu Objekt durch die 365 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

:
© Jüdisches Museum Wien

Kunst kann kontern
In dieser Ausstellung kommt Kunst oft zu Wort. Sie beschreibt, umschreibt oder erklärt Missverständnisse, macht sie verständlich oder stiftet noch mehr Verwirrung. Im Rahmen dieses Workshops werden Schüler:innen zu Kritiker:innen. Anhand einiger ausgewählter Objekte üben wir gemeinsam zu streiten. Das Streitgespräch ist ein Dialog unter Kritiker:innen, die sowohl reden als auch zuhören müssen. Die Informationen zu den jeweiligen Werken, den Künstler:innen und deren Biografien liefern wir innerhalb eines kurzen Ausstellungsgesprächs, das der Übung im Streiten voran geht.

Juden sind …
religiös, besonders klug, kreativ, Nobelpreisträger:innen, aber unsportlich? Sie sprechen alle hebräisch, betrachten Israel als ihre Heimat und essen nur koschere Produkte? Sie hassen die Musik von Richard Wagner, finden den Klang der Klarinette aber super und wollen immer über die Schoa sprechen? Jüdische Frauen sind schön, aber jüdische Mütter anstrengend? Diesen und anderen Missverständnissen gehen wir mit Schüler:innen ab der Mittelstufe nicht auf den Leim, sondern auf den Grund.

 

:
© ÖNB_Foto_Lucca Chmel

Endlich Espresso! Das Café Arabia am Kohlmarkt


Kaffee, Tee oder lieber Kakao?
Die Ausstellung erzählt vom „Café Arabia“ und was man dort trinken und essen konnte, wer es gegründet und eingerichtet hat, aber auch welche Möbel und welches Geschirr dort verwendet wurden. Ein Stadtspaziergang führt uns vom Judenplatz durch den ersten Bezirk an der Adresse des Café Arabia vorbei und direkt in die Dorotheergasse 11. Hier überlegen wir gemeinsam, was die Damen und Herren der Wiener jüdischen Geschichte heute in welchen Lokalen trinken würden. Ein Spiel für die Phantasie, das Geschichte und Gegenwart zusammenführt.


James T. Hong: Apologies v 2016.2


Tschuldigung?!
In der Videoarbeit von James T. Hong entschuldigen sich Männer und Frauen als Staatsoberhäupter und politische Entscheidungsträger:innen für staatlich angeordnete oder sanktionierte Verbrechen seit 1945. Nachdem sie einige Minuten „Apologies“ gehört und gesehen haben, suchen Schüler:innen in der Dauerausstellung „Unsere Stadt!“ nach österreichischen und Wiener Politker:innen, die sich nicht oder spät entschuldigt haben. Mit Hilfe von Fotos mit Portraits von vielen Herren und einer Dame finden wir gemeinsam die Stationen und Objekte in der Ausstellung, die an Ereignisse erinnern, für die man sich nicht entschuldigt hat. Die jungen Gäste kombinieren die vermittelten historischen Daten mit der Phantasie und erfinden einen Satz der Entschuldung, den sie ablesen, freisprechen, singen, langsam oder schnell sagen und dabei sitzen, stehen, knien oder performen.
Das Vermittlungsprogramm eignet sich für Schüler:innen ab der Mittelstufe und Lehrausgänge in den Fächern Geschichte und Politische Bildung.
 

:
© Jüdisches Museum Wien

Herzlich willkommen im digitalen Museum


Wir begrüßen Sie auch im digitalen Museum! Sie buchen wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail eines der neuen „Zoominare“ und Sie erhalten per Email die Unterlagen.

Es handelt sich dabei um eine spezielle Auswahl an Abbildungen von Objekten, die als PowerPoint Präsentation von unseren Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern im Austausch mit Ihnen und den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und erklärt werden. Diese Vermittlungsprogramme eignen sich für alle Schulstufen. Zu jedem Angebot liefern wir kreative Arbeitsaufträge zur Nachbereitung. Wenn Sie uns die Ergebnisse übermitteln, inventarisieren wir die produzierten Briefe, Tagebucheinträge, Drehbücher, Fotos und Zeichnungen. Schülerinnen und Schüler werden auf diese Art Teil des Museums und Teil der Erzählung über jüdische Kultur und Geschichte.
 
Wenn Lehrausgänge und damit Workshops und Führungen im Museum nicht möglich sind, freuen wir uns auf Ihre Besuche im digitalen Museum. Vielleicht wollen Sie inzwischen nachlesen, was wir alles anbieten? Oder Sie suchen nach Ideen für spezielle Projekte? Melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gern.

Führungen für Schulklassen im Stadttempel


Der Stadttempel befindet sich im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG Wien) in der Seitenstettengasse 4, 1010 Wien.

Führungen für Schulklassen im Stadttempel werden vom Kulturvermittlungsteam des Jüdischen Museums Wien betreut. Diese haben eine Dauer 60 Minuten und sind montags bis donnerstags buchbar. An jüdischen, christlichen und staatlichen Feiertagen finden keine Führungen statt.

Kontakt

Kommunikation & Vermittlung
E-Mail: tours@jmw.at
 

Gebuchte Führungstermine sind verbindlich!
 

Wir bitten Sie, Änderungen- oder Stornierungswünsche mindestens 48 Stunden im Voraus per Email bekanntzugeben. Nicht rechtzeitig abgesagte Führungen müssen wir Ihnen leider zur Gänze in Rechnung stellen.