Buchpräsentation
Anne Hand "Austrian Again: Reclaiming a Lost Legacy"
Museum Dorotheergasse
© Ilan Rabchinsky
Seit 2020 können die Nachkommen österreichischer Opfer des Nationalsozialismus durch Änderungen im österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetz die österreichische Staatsbürgerschaft zurückerlangen. Anne Hand hat dies getan und begibt sich in ihrem Buch auf eine sehr persönliche Reise, in der sie die verborgene Geschichte ihrer Familie während des Holocausts aufdeckt und den Prozess der Wiedererlangung der Staatsbürgerschaft beschreibt.
Als Anne Hand dank § 58c des Österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetzes die österreichische Staatsbürgerschaft erlangen kann, durchforstet sie Fragmente von Familiengeschichten und Dokumenten, um ihre österreichischen und tschechoslowakischen Wurzeln zurückzuverfolgen. So setzt sie die Geschichte ihrer Vorfahren zusammen, die diese nach dem Zweiten Weltkrieg vor ihren Kindern verborgen hatten, und reflektiert dabei über Identität, Migration und Erbe.
Durch den bürokratischen Prozess der Staatsbürgerschaftserlangung wird diese Reise zu viel mehr als nur einem rechtlichen Unterfangen. Sie verwandelt sich in eine Reflexion über Erinnerung, Verlust und Widerstandsfähigkeit und gipfelt in der Würdigung von Vermächtnissen, die lange Zeit verborgen waren. Auf ihrem Weg konfrontiert Anne Hand sich mit dem Schweigen und den Lücken in der Vergangenheit ihrer Familie und setzt sich mit der Last der Geschichte und ihren Auswirkungen auf zukünftige Generationen auseinander.
Anne Hand wurde 1985 in New York geboren. Ihre Großmutter war Bibliothekarin, von der sie die Liebe für die Kraft des geschriebenen Wortes geerbt hat. Ihre Liebe zu Büchern und den Welten, in die sie sie entführten, hat schon immer ihren Wunsch beflügelt, die Welt zu verändern. Anne hat ihre Karriere damit verbracht, Forschung, Politik und Praxis zu verbinden, um soziale Veränderungen zu bewirken. Sie ist eine anerkannte Expertin für globale Bildung und Entwicklung und veröffentlicht zu Themen im Zusammenhang mit Technologie und sozialen Auswirkungen. Sie hat einen BSc. von der McGill University und einen Ed.M. von der Harvard University. "Austrian Again" ist ihr erstes Buch.
Hannah Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, im Gespräch mit der Autorin.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei
Als Anne Hand dank § 58c des Österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetzes die österreichische Staatsbürgerschaft erlangen kann, durchforstet sie Fragmente von Familiengeschichten und Dokumenten, um ihre österreichischen und tschechoslowakischen Wurzeln zurückzuverfolgen. So setzt sie die Geschichte ihrer Vorfahren zusammen, die diese nach dem Zweiten Weltkrieg vor ihren Kindern verborgen hatten, und reflektiert dabei über Identität, Migration und Erbe.
Durch den bürokratischen Prozess der Staatsbürgerschaftserlangung wird diese Reise zu viel mehr als nur einem rechtlichen Unterfangen. Sie verwandelt sich in eine Reflexion über Erinnerung, Verlust und Widerstandsfähigkeit und gipfelt in der Würdigung von Vermächtnissen, die lange Zeit verborgen waren. Auf ihrem Weg konfrontiert Anne Hand sich mit dem Schweigen und den Lücken in der Vergangenheit ihrer Familie und setzt sich mit der Last der Geschichte und ihren Auswirkungen auf zukünftige Generationen auseinander.
Anne Hand wurde 1985 in New York geboren. Ihre Großmutter war Bibliothekarin, von der sie die Liebe für die Kraft des geschriebenen Wortes geerbt hat. Ihre Liebe zu Büchern und den Welten, in die sie sie entführten, hat schon immer ihren Wunsch beflügelt, die Welt zu verändern. Anne hat ihre Karriere damit verbracht, Forschung, Politik und Praxis zu verbinden, um soziale Veränderungen zu bewirken. Sie ist eine anerkannte Expertin für globale Bildung und Entwicklung und veröffentlicht zu Themen im Zusammenhang mit Technologie und sozialen Auswirkungen. Sie hat einen BSc. von der McGill University und einen Ed.M. von der Harvard University. "Austrian Again" ist ihr erstes Buch.
Hannah Lessing, Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, im Gespräch mit der Autorin.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei