13. Januar 2022 | 18:30

Buchpräsentation: Helena Ganor "Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit"

Museum Dorotheergasse
© Böhlau Verlag
Vier Briefe erzählen eine Geschichte der Liebe, des Grauens und der Widerstandskraft. Vier Briefe zeigen, dass Zärtlichkeit und menschliche Wärme imstande sind, den Terror zu überwinden. Vier Briefe geben Hoffnung. Sie schildern die Geschichte eines elfjährigen Mädchens, dessen Mutter und Schwester von den Nationalsozialisten ermordet werden. Vom Vater getrennt, überlebt sie auf den Straßen, mit ungeheurem Überlebenswillen. Jahrzehnte später, als erwachsene Frau in den USA schreibt sie auf, was sie erlebt hat. In eindrücklichen Bildern würdigt die Autorin das Leben, Denken und Handeln dieser vier Menschen in schwerer Zeit. Sie schildert aus der Perspektive des Kindes den unbeschwerten Alltag mit seinem Nebeneinander der Kulturen und Traditionen in einem ostpolnischen Dorf. Und sie berichtet vom ungeheuren Bruch, den Pogromen und Mordaktionen, die mit dem Beginn der deutschen Besatzung die bisher heile Welt des Mädchens zerstört haben. 

Dr. Helena Ganor wurde in Lwów in Südostpolen (heute Lwiw, Ukraine) geboren. Dort überlebte sie als Kind den Holocaust. Nach dem Krieg studierte sie in Warschau Medizin und arbeitete als Ärztin. 1969 emigrierte Helena Ganor nach Kalifornien, wo sie bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2005 als Internistin praktizierte.
 
Gespräch mit der Übersetzerin Eva Spambalg-Berend
Lesung: Robert Reinagl

Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei
 
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Tel.: +43 1 535 04 31-1510 oder E-Mail: events@jmw.at
Bitte geben Sie die vollständigen Namen aller teilnehmenden Personen sowie eine Kontaktmöglichkeit an!

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Covid-19 Vorschriften statt.