Buchpräsentation
Hedi Schnabl Argent "Der Tag, an dem sich die Musik veränderte"
Museum Dorotheergasse
© eidtion lex liszt 12
Hedi Schnabl Argent erzählt in ihrem Buch, wie sich ihr Leben im März 1938 änderte, wie sie als Kind erlebte, was Antisemitismus bedeutet und wie er sich anfühlt – bevor ihre Familie aus Österreich nach England fliehen konnte. Sie berichtet davon, plötzlich alles Vertraute zurücklassen zu müssen, von Angst und Hoffnung, vom Wunsch nach einem sicheren Zuhause – Gefühle, die auch viele Kinder und ihre Familien heute kennen, die ihre Heimat verlassen mussten.
Das Buch richtet sich an Kinder im späteren Volksschulalter sowie in den ersten Jahren weiterführender Schulen. Es ist in der heutigen Zeit besonders relevant, da vor Verfolgung geflüchtete Kinder mit unterschiedlichen Geschichten in den Klassenzimmern ankommen, jedoch mit dem gleichen Bedürfnis nach einem sicheren Ort, den sie ein Zuhause nennen können – so wie Hedi Schnabl damals.
Hedi Schnabl Argent wurde als Hedwig Schnabl 1929 in Schwechat bei Wien geboren, ihr Vater war Anwalt mit Kanzlei am Hauptplatz. Ihre Kindheit war von Antisemitismus und Ausgrenzung geprägt. Nach dem „Anschluss“ durfte sie die Schule nicht mehr besuchen. Kanzlei und Wohnung der Familie wurden arisiert, der Vater schließlich inhaftiert. Kurz vor Kriegsbeginn gelang der Familie die Flucht nach England. Hedi Schnabl Argent wurde Sozialarbeiterin, sie schrieb zahlreiche Sachbücher und wurde für ihr Engagement mit dem Orden „Member of the British Empire“ ausgezeichnet. Sie spricht als Zeitzeugin in Schulen und lebt heute in London.
Am 5. Mai wird Hedi Schnabl Argent bei der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen im Parlament in Wien sprechen.
Lesung: Hedi Schnabl Argent
Gespräch: Nikolaus Franz, Hedi Schnabl Argent
Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei
Das Buch richtet sich an Kinder im späteren Volksschulalter sowie in den ersten Jahren weiterführender Schulen. Es ist in der heutigen Zeit besonders relevant, da vor Verfolgung geflüchtete Kinder mit unterschiedlichen Geschichten in den Klassenzimmern ankommen, jedoch mit dem gleichen Bedürfnis nach einem sicheren Ort, den sie ein Zuhause nennen können – so wie Hedi Schnabl damals.
Hedi Schnabl Argent wurde als Hedwig Schnabl 1929 in Schwechat bei Wien geboren, ihr Vater war Anwalt mit Kanzlei am Hauptplatz. Ihre Kindheit war von Antisemitismus und Ausgrenzung geprägt. Nach dem „Anschluss“ durfte sie die Schule nicht mehr besuchen. Kanzlei und Wohnung der Familie wurden arisiert, der Vater schließlich inhaftiert. Kurz vor Kriegsbeginn gelang der Familie die Flucht nach England. Hedi Schnabl Argent wurde Sozialarbeiterin, sie schrieb zahlreiche Sachbücher und wurde für ihr Engagement mit dem Orden „Member of the British Empire“ ausgezeichnet. Sie spricht als Zeitzeugin in Schulen und lebt heute in London.
Am 5. Mai wird Hedi Schnabl Argent bei der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen im Parlament in Wien sprechen.
Lesung: Hedi Schnabl Argent
Gespräch: Nikolaus Franz, Hedi Schnabl Argent
Einlass 18:00 Uhr
Eintritt frei
