12. Februar 2026 - 16:00 Uhr

Exklusivführung für Lehrer:innen - Geschichte in Geschichten: Alles vergessen?

Museum Judenplatz

Auf einen Blick:

Anmeldung/Buchung:
Leuchtendes, dreidimensionales Kunstwerk mit hebräischen Buchstaben in einem schwarzen Rahmen.
© Johannes Plattner
Die Macht des Vergessens in der jüdischen Geschichte und Kultur, die österreichische Erinnerungslandschaft nach 1945, die lange eine Vergessenslandschaft war, und die Frage, warum wir heute über das Vergessen nachdenken und sprechen müssen, sind die drei großen Themen der aktuellen Wechselausstellung, die wir exklusiv für Lehrer:innen im Rahmen einer Kurator:innen-Führung vorstellen.
 
Das hebräische Wort lischkoach – Vergessen – reimt sich auf koach, das sowohl Macht als auch Stärke bedeutet, als offenbare sich darin die doppelte Natur des Vergessens. So erzählt die Ausstellung Alles vergessen aus kulturhistorischer Perspektive von der Macht, aber auch der Ohnmacht des Vergessens und fragt, ob es Verlust bedeutet oder auch Befreiung sein kann.

In den Workshops für Schüler:innen, die Ihnen Hannah Landsmann vorstellt, geht es um unterschiedliche Vergessens-Prozesse und die Frage, ob das Vergessen nur das Gegenteil des Erinnerns ist. Auf dem Programm stehen Philosophieren über den Begriff VERGESSEN vor und nach dem Rundgang durch die Ausstellung und eine fiktive Pressekonferenz, die von den Schüler:innen geplant und durchgeführt werden soll.

Diese Ausstellung eignet sich für Schüler:innen ab der Mittelstufe und Lehrausgänge in den Fächern Geschichte, Politische Bildung und Deutsch.
 
In Kooperation mit erinnern.at.
 
Auf Wunsch erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung für die Veranstaltung, die als Fortbildungsveranstaltung im Sinne des BMBWF gilt.