Auf der Suche nach Ideen für ein Sommerprogramm für Kinder kamen wir schnell zu Pippi Langstrumpf und ihrem coolen Song vom kunterbunten Haus, dem Äffchen und dem Pferd. Pippi Langstrumpf feierte 2025 ihren 80. Geburtstag, Astrid Lindgrens wohl berühmteste Geschichte wurde 1945 publiziert. Ungeachtet dessen ist Pippi immer noch 9 Jahre alt, hat ihre Zöpfe behalten und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt und wir gehen davon aus, dass sie jedenfalls möchte, dass den Kindern auch die Museumswelt gefällt. Aber wie sieht diese Museumswelt eigentlich aus?
Sind Museen überhaupt Orte für Kinder, auch wenn sie keine Dinos und technische Spielereien zum Ausprobieren bereithalten oder das Zoom Kindermuseum sind? Überall auf der Welt und in nahezu allen Museen gibt es heute Angebote und Programme für Kinder, allen Kurator:innen und Museumsleitungen ist klar, dass es das geben muss, auch wenn diese Kinderebene oft das Terrain der Kulturvermittler:innen ist, die sich, sobald die Ausstellung platziert ist, etwas einfallen lassen müssen, wie Inhalte und Themen altersgerecht präsentiert werden können.
2016 wurde im National Museum Warschau die Ausstellung The „Anything goes“ Museum. Exhibition curated by children gezeigt, die ohne erwachsene Kurator;innen ausgekommen ist. Die Themen, die Objekte, die Architektur, die Texte und die Eröffnung lag in den Kinderhänden.
So beeindruckt wir von dieser Idee sind, wir können es dem National Museum Warschau leider nicht nachmachen und haben daher in einem viel kleineren Rahmen etwas Ähnliches versucht, erstmals in Kooperation mit den Summer City Camps, die Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien mit sportlichen und kreativen Angeboten die Ferienzeit verkürzen. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei den Kolleg:innen für die ausgezeichnete Kooperation in kreativen und administrativen Belangen bedanken.




